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Das Thema Politik zeigt sich dieser Tage in den Medien wieder von seiner schwierigen Seite: Die bedrohliche Krise in der Ukraine, der fortwährende Konflikt in Syrien und zähe innenpolitische Debatten bestimmen die aktuellen Nachrichten. Doch auch wenn er einen langen Atem erfordert, teils sogar müßig erscheint - der politische ist meist der einzig friedliche Weg, um tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten zwischen Staaten, Völkern oder Parteien auszuräumen. Das gilt heute wie vor rund 500 Jahren, zum Zeitpunkt des Thesenanschlags durch Martin Luther…
Reformation und Politik
Das Themenjahr "Reformation und Politik“ der Lutherdekade befasst sich 2014 mit den Auswirkungen der Reformationsbewegung auf die politischen Strukturen unserer Zeit. Maßgeblich davon geprägt ist das Verhältnis von Staat und Kirche. Die Tagung "Staat in Deutschland und evangelische Kirche“ vom 26. bis 27. Juni 2014 in Nürnberg schaut genau auf dieses Thema. Sie sind herzlich eingeladen in die Nürnberger Akademie und auf die eindrucksvolle Nürnberger Burg, wo sich zahlreiche Experten zu Austausch und Diskussionen einfinden werden.
Veranstaltungstipps
Bundesweit bringen Akteure in vielfältigen Veranstaltungen ganz unterschiedliche Facetten des Themenjahres ins Gespräch. Einen Überblick erhalten Sie im Veranstaltungskalender der offiziellen Seite der Lutherdekade und des Reformationsjubiläums www.luther2017.de. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen zwei Veranstaltungen.
"Eine STARKE FRAUENgeschichte - 500 Jahre Reformation" lautet der Titel der Ausstellung, die vom 1. Mai bis 31. Oktober auf Schloss Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen) zu sehen sein wird. Die Schau widmet sich einer der herausragenden Persönlichkeiten der Reformationszeit, Herzogin Elisabeth von Rochlitz, die nach dem Tod ihres Mannes, dem sächsischen Erbprinzen Johann, eigenmächtig die Reformation einführte. Das war zur damaligen Zeit nicht alltäglich – und ist noch heute spannend!
Im Schloss Krobnitz in Reichenbach (Oberlausitz) hat im März die Ausstellung "Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, in Böhmen und Schlesien“ eröffnet. Sie ist Auftakt einer Veranstaltungsreihe zur Reformation im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Die Reformation fand in dieser Region zu ganz eigenständigen Formen. Dazu zeigt die Ausstellung sowohl die Konflikte innerhalb der Konfessionen, als auch das tolerante Nebeneinander der verschiedenen Glaubensrichtungen.
Das Themenjahr "Reformation und Politik“ lockt natürlich auch mit weiteren Veranstaltungen. Wenn Sie es vorziehen, sich einen Überblick zu den Veranstaltungen daheim mit einer Tasse Tee und ohne Computer zu verschaffen, dann legen wir Ihnen unser Programmheft ans Herz. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@luther2017.de und wir senden Ihnen dieses Heft kostenfrei zu.
Was passiert 2017?
Der Fokus richtet sich nun mittlerweise immer deutlicher und konkreter auf das eigentliche Jubiläumsjahr. Projekte entstehen, entwickeln sich oder werden abgeschlossen. Wir möchten Sie mit unserem Newsletter auch regelmäßig über den Stand einzelner Projekte für 2017 informieren.
Fangen wir auch gleich mit einem der größten Projekte an: die umfassende Sanierung des Wittenberger Schlosskirchenensembles. Hierzu gehören das Schloss selbst, die Schlosskirche und der noch zu bauende Südflügel. Bis 2017 soll die ehemalige bauliche Einheit von Schloss und Schlosskirche wieder hergestellt sein. Die Sanierung des einstigen Sitzes von Kurfürst Friedrich dem Weisen, der "schützenden Hand" Luthers, wird insgesamt 33 Millionen Euro kosten und zählt damit zu den größten Investitionen im Rahmen des Reformationsjubiläums. Die Großbaustelle ist gleichzeitig auch eine Schaustelle und bietet u. a. Baustellenführungen während der Umbauarbeiten an – eine einmalige Gelegenheit, die reformationshistorisch bedeutendste Attraktion aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen.
Newsticker "Hinter den Kulissen“
Selbstverständlich sollen Sie auch über die Aktivitäten der Staatlichen Geschäftsstelle „Luther 2017“ auf dem Laufenden gehalten werden – in unserer neuen Rubrik "Hinter den Kulissen“ stellen wir aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten in Telegrammform vor:
+++ Steuerungsgruppe zum Reformationsjubiläum der Länder Bayern und Sachsen traten im Februar und März zusammen, für die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ war Stefan Zowislo mit dabei +++ Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio seit Februar neuer Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats +++ Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ wird im Mai auf dem Katholikentag in Regensburg vertreten sein +++ Oberlausitz und Hunsrück-Region bringen sich beim Reformationsjubiläum ein, Stefan Zowislo führte Gespräche vor Ort +++ Ekkehard Steinhäuser einstimmig zum neuen Präsidenten der Lutherweg-Gesellschaft gewählt +++
Und außerdem ...
…haben Sie schon unseren Facebook-Auftritt kennengelernt?! Seit nunmehr einem Jahr posten wir regelmäßig unter www.facebook.de/luther2017. Unsere Freunde und "likes“ nehmen täglich zu; seien auch Sie dabei und holen Sie sich wöchentlich die neusten Informationen!
Frohe Ostern wünscht Ihnen die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“!
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