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Die Reformation im Bild

Bausteine und Module für die schulische und außerschulische kulturelle Bildung

Luther-Kitsch
Luther-Kitsch: Der Reformator im Einkaufswagen (Bild: Stephan Wallocha / epd-bild)

Im Kontext der Reformation spielen Bilder, die reformatorische Inhalte vermitteln, eine herausragende Rolle. Heute ist es fast selbstverständlich, von der Omnipräsenz und Omnipotenz von Bildern zu sprechen. Mit der Erfindung des Buchdrucks und des Bilddrucks (Holzschnitt und Kupferstich) im 15. Jahrhundert war es erstmals möglich, Bilder und damit Botschaften in großer Zahl und an viele Menschen weiter zu geben, in einer Zeit, in der nur die Wenigsten lesen konnten. 

Zur Verbreitung der Botschaften insbesondere Martin Luthers dienten neben Druckgrafiken, die auf Märkten vertrieben wurden, auch viele Altarbilder, die in der Werkstatt seines Freundes Lucas Cranach d.Ä. entstanden sind. Es war eine Kooperation zwischen einem Reformator und einem Künstler, die wohl einmalig in der abendländischen Kunst- und Kulturgeschichte ist. Botschaft und Bild, Bild und Botschaft gehen eine einmalige Symbiose ein.

Ziel der Publikation „SehWege zu Luther – Die Reformation im Bild“ ist es, der schulischen und außerschulischen kulturellen Bildung Anregungen zu geben, wie die Bedeutung der Bilder, die „neue“ Macht der Bilder im Kontext der Reformation mit Jugendlichen erschlossen werden kann. Zugleich sollen sie zum Nachdenken über ihr Leben in einer Welt allgegenwärtiger Bilder angeregt werden.

Erstellt wurde die Online-Publikation im Rahmen des bundesweiten Jugendbildungsprojektes „DenkWege zu Luther“, in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und Kunstpädagogen Prof. Josef Walch, emeritierter Professor für Didaktik der Kunsterziehung an der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein.


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