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RE_FORM

Wie der Hahn auf Werdenberger Kirchtürme kam

RE_FORM

Bild: Wikimedia commons, Author: Evacc

Zum Ende des vielgefeierten, 500jäh­rigen Jubiläumsjahres der Reformation widmet sich im September die Aus­stellung RE_FORM auch im Schloss Werdenberg diesem bedeutenden Erei­gnis, das in der Region Werdenberg eng mit der Herrschaft der Glar­ner Land­vögte verflochten ist. Denn wer damals regierte, der hat auch den Glauben befohlen. Je nach dem, ob der Glarner ein Altgläubiger oder ein Reformierter war, wechselte auch der Glaube der Bevölkerung in die eine oder andere Richtung.

Die Ausstellung RE_FORM zeichnet in Kooperation mit den reformierten Kirchgemeinden Werdenbergs von 15. September – 31. Oktober 2018 sechs Geschichten der sechs Werden­berger Gemeinden nach. Erstmals ist im Schloss unter anderem der Gnadenbrief ausgestellt, mit dem die Werdenberger wichtige Rechte verloren. Ruinenstücke einer zerfallenen Grabser Kapelle bekommen eine späte Bühne.

Gesungenes, Geschriebenes und Ge­bau­tes wurden ganz direkt durch die Reformation geprägt und werden in den oberen drei Stockwerken des Turmes thematisiert. Musik und Worte, rhyth­misch mit einer Bachkantate gemischt – das demonstrieren Kinder, Jugendliche und jeder gleich selber an einer eigens entwickelten elektronischen Orgel.

Fotografen des Fotoclubs Werdenberg und des Fotoclubs Spektral lichteten alle Arten Turmbauten der Region ab und präsentieren diese im oberen Turmzim­mer.

Veranstaltung

RE_FORM

Schloss Werdenberg Schlossweg * CH-9470 Werdenberg

15.09.18 - 31.10.18
Ansprechpartner

Reformierte Kirchgemeinden Werdenberg

+41 81 740 05 40