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Friedrich der Weise und das Jahr 1518 - Die Aktivitäten des sächsischen Kurfürsten im Spiegel seiner Korrespondenz

Vortragsreihe „Luther 1518"

Friedrich der Weise und das Jahr 1518 - Die Aktivitäten des sächsischen Kurfürsten im Spiegel seiner Korrespondenz

Das Jahr nach der Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers brachte für seinen Landesherrn, Kurfürst Friedrich den Weisen, neue Herausforderungen. Es galt, sich auf Reichs- und europäischer Ebene in der Frage des Umgangs mit Luther zu positionieren, wovon etliche Briefe zeugen. Für Friedrich, dessen Aktivitäten 1518 im Mittelpunkt des Vortrags stehen, waren aber nicht nur neue Themen relevant - auch alte Aufgaben, Verpflichtungen und Interessen beschäftigten ihn und seine Räte. Dazu zählten Münzfragen ebenso wie die kurfürstliche Reliquiensammlung, die Universität Wittenberg und der Türkenkrieg.

Mit dem 31.10.1517 beginnt die Reformation. Wie aber geht sie weiter? Das Jahr 1518 leitet wichtige Entwicklungen ein: Luther formuliert erste neue theologische Überzeugungen, und zugleich finden die ersten Konfrontationen mit Vertretern der römischen Kirche statt. Die Vortragsreihe „Luther 1518“ folgt den reformationshistorischen Ereignissen des Jahres 1518.

Vortrag: Dr. Beate Kusche, Sächsische Akademie der Wissenschaften

Veranstaltung

Friedrich der Weise und das Jahr 1518 - Die Aktivitäten des sächsischen Kurfürsten im Spiegel seiner Korrespondenz

Kapelle im Augusteum Collegienstraße 54 06886 Lutherstadt Wittenberg

25.09.18
18:30
Ansprechpartner

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

+49 (0) 3491 - 4 20 30