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Frauen der Reformation und des Pietismus

Mit der Reformation vor 500 Jahren begann ein neues Zeitalter in Europa, das viele Veränderungen mit sich brachte. Die evangelischen Glaubensvorstellungen führten zu einem neuen Rollenverständnis von Frauen in Kirche, Gesellschaft und Familie. Während im katholischen Mittelalter nur privilegierten Mädchen zumeist in Klöstern der Zugang zu Bildung möglich gewesen war, war es das Ziel der Reformatoren, dass jeder lesen und schreiben konnte. Als Ehefrau und Mutter sollte die protestantische Frau ihren Kindern und ihrem Hauspersonal die neue christliche Lehre vermitteln und ihrem Mann als tatkräftige und kluge Hausfrau zur Seite stehen.

Dieses Ideal verkörperte beispielsweise die Frau von Martin Luther, Katharina von Bora, die zum Vorbild der evangelischen Pfarrfrau wurde.

Die von den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland konzipierte Ausstellung stellt am Beispiel von zwölf Lebensschicksalen aus Mitteldeutschland, dem „Mutterland der Reformation“, den Lebensalltag von Frauen im 16. Jahrhundert dar. Ergänzend werden außerdem Frauen des Pietismus aus Württemberg vorgestellt.

Veranstaltung

Frauen der Reformation und des Pietismus

Heimatmuseum Münchingen Kirchgasse 1 70825 Korntal-Münchingen

23.02.18 - 25.03.18
Ansprechpartner

Heimatmuseum Münchingen

07150 9207-1525