Neuer Glaube – neue Musik? - 1500: Am Vorabend der Reformation
Foto: Wikimedia CommonsÄlteste Stadtansicht von Nürnberg (1493). Unter der Überschrift "Neuer Glaube – neue Musik?" wird in der Woche vom 8. bis 14. Oktober in der Nürnberger St. Egidien-Kirche eine musikalische Zeitreise ins Nürnberg des 16. Jahrhunderts geboten: Von der vorreformatorischen Zeit um 1500 bis ins Jahr 1580 spiegeln sich die Zeitläufe im immer wieder wechselnden Stil der kirchlichen Vesper. An vier Abenden werden die Entwicklungen musikalisch nachgezeichnet.
Nürnbergs Wohlstand äußert sich in mehrstimmigen Gesängen
Die Reise beginnt mit der Jahrhundertwende um 1500 – der Zeit Albrecht Dürers und zahlreicher bedeutender Kunststiftungen für die Kirchen Nürnbergs, die den Reichtum der Stadt und ihrer Bürger illustrieren. Nürnbergs Wohlstand dieser Zeit äußert sich auch in der prachtvollen mehrstimmigen Ausgestaltung der Gottesdienste. Zahlreiche neue Orgeln werden angeschafft und erklingen im Wettstreit mit den Chören. Auch ein Komponist, der zu dieser Zeit in Nürnberg großes Ansehen genießt, hält sich in der Stadt auf. Von ihm werden speziell für dieses Konzert Werke wieder ausgegraben. Auf dem Programm stehen Werke von Josquin Desprez, Heinrich Isaak, Conrad Rein und anonymen Komponisten.
- Lienas-Ensemble
- David Blunden, Orgel
- Justus Willberg, Krummhorn, Flöten
- Pia Praetorius, Leitung, Regal und Orgel


































