Kirchenmusik

Das Werk von J.C. Schieferdecker ist heute nahezu unbekannt. Eine spannende Wiederbegegnung mit seiner Musik, kombiniert mit geistlicher Musik von G.F. Händel.
Der Kirchenmusiker Helmuth Rilling ist in Leipzig mit der Martin-Luther-Medaille ausgezeichnet worden. "Sie haben mit der Musik dazu beigetragen, die Herzen der Menschen zu öffnen", sagte Präses Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), beim Festakt am Reformationstag in der Thomaskirche.
Martin Luther favorisierte den mehrstimmigen Gesang, Kleriker zogen dagegen zu Felde. Derlei Einflüsse Luthers auf die Kirchenmusik stehen seit Freitag im Mittelpunkt eines dreitägigen Symposiums von Musikwissenschaftlern, Historikern, Germanisten und Theologen in Weimar.
Der "Urkantor" und Herausgeber des ersten evangelischen Chorgesangbuchs wird in Kahla geboren († 25. März 1570 in Torgau).
Die Kirchenmusik im Jahrhundert der Reformation steht vom 7. September an im Mittelpunkt der diesjährigen Michael-Praetorius-Tage in der Geburtsstadt des Komponisten und Musikgelehrten.
Eine Sommerpause gibt es nicht beim Konzertprojekt "366+1, Kirche klingt!", aber die Konzerte halten sich, wie die Urlauber dieser Tage, in Küstennähe. Am 26. August bringt sich die Warnemünder Kirchengemeinde in einem ZDF-Gottesdienst mit ihrem großen kirchenmusikalischen Potenzial in die Reihe ein.
Der Titel ist wörtlich gemeint: Das Motto "Mit Lust und Liebe singen" soll die Besucher einer großen Gesangbuch-Ausstellung im Gothaer Schloss zu aktiver Mitwirkung motivieren. Die Ausstellung illustriert anhand von mehr als 100 Gesangbüchern aus drei Jahrhunderten die 1517 eingeleitete Reformation und ihre Lieder.
Unter dem Motto "Frau Musica spricht" hat am Karsamstag in der Berliner St. Matthäuskirche am Kulturforum eine neue Veranstaltungsreihe begonnen. Neun Rednerinnen und Redner gehen bis Ende Mai in sogenannten Kanzelreden der Frage nach: "Was wäre der Protestantismus ohne seine Musik?"
Es ist ein bisschen wie Fasten für Stimme und Ohren: Neun Wochen lang wird nicht gejubelt in der Kirche. Das Halleluja, fester Bestandteil des Sonntagsgottesdienstes, verstummt in der Passionszeit. Wenn es in der Osternacht umso festlicher wieder gesungen wird, dann kommt damit ein Fossil des liturgischen Gesanges zum Klingen.
Das Projekt "366+1: Kirche klingt 2012“ – ein musikalischer Staffellauf durch ganz Deutschland – startet am 1. Januar in Augsburg und zieht sich ein Jahr lang als musikalisches Band durchs Land.
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