Michael Agricola

Schüler Luthers und Reformator Finnlands

Michael Agricola, Holzschnitt von Albert EdelfeltFoto: Wikimedia CommonsMichael Agricola, Holzschnitt von Albert Edelfelt (1854–1905).Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Texte
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Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands und war neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator auch ein wichtiger Diplomat.
Untertitel zur Person: 
Schüler Luthers und Reformator Finnlands
Kurzvita: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten auch Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Finnland zurück und setzte sich dort als Bischof für die Reformation ein. Großen Einfluss hatten seine zahlreichen Schriften und Übersetzungen.
Person ausführlich: 

###bild-1###Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

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Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten auch Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Finnland zurück und setzte sich dort als Bischof für die Reformation ein. Großen Einfluss hatten seine zahlreichen Schriften und Übersetzungen.
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###bild-1###Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Kurztext: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands und war neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator auch ein wichtiger Diplomat.
Untertitel zur Person: 
Schüler Luthers und Reformator Finnlands
Kurzvita: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten auch Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Finnland zurück und setzte sich dort als Bischof für die Reformation ein. Großen Einfluss hatten seine zahlreichen Schriften und Übersetzungen.
Person ausführlich: 

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Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Texte
Kurztext: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands und war neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator auch ein wichtiger Diplomat.
Untertitel zur Person: 
Schüler Luthers und Reformator Finnlands
Kurzvita: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten auch Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Finnland zurück und setzte sich dort als Bischof für die Reformation ein. Großen Einfluss hatten seine zahlreichen Schriften und Übersetzungen.
Person ausführlich: 

###bild-1###Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Michael
Nachname: 
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Kontakt
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Texte
Kurztext: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands und war neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator auch ein wichtiger Diplomat.
Untertitel zur Person: 
Schüler Luthers und Reformator Finnlands
Kurzvita: 
Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten auch Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Finnland zurück und setzte sich dort als Bischof für die Reformation ein. Großen Einfluss hatten seine zahlreichen Schriften und Übersetzungen.
Person ausführlich: 

###bild-1###Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

Erklärtes Ziel: Reformation in Finnland

Dort war er zunächst Kanoniker am Domkapitel und Direktor der Lateinschule. Nach dem Tod von Bischof Martin Skytte wurde Agricola 1550 ohne päpstliche Bestätigung zu dessen Nachfolger berufen. Zu diesem Zeitpunkt war er wohl schon mit Birgitta Olavintytär verheiratet. Der einzige gemeinsame Sohn Christian wurde am 11. Dezember 1550 geboren. In seinem Amt arbeitete Agricola weiter energisch an der Durchsetzung der Reformation in Finnland.

Einen großen Anteil daran hatten auch seine vielen theologischen Schriften. Bereits zwischen 1537 und 1543 verfasste Agricola in Anlehnung an Luthers und Melanchthons Katechismus sein erstes und wichtigstes Werk, das ABC-Kiria (ABC-Buch). Diese Sammlung grundlegender christlicher Texte wurde als erstes Buch in finnischer Sprache gedruckt. Insbesondere mit seiner Eilübersetzung der Bibel ins Finnische beeinflusste Agricola diese Sprache wie kein anderer. Er gilt bis heute als Vater der finnischen Schriftsprache.

In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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Michael Agricola, Holzschnitt von Albert EdelfeltFoto: Wikimedia CommonsMichael Agricola, Holzschnitt von Albert Edelfelt (1854–1905).Michael Agricola ist der wichtigste Reformator Finnlands. Er wurde um 1509 als Mikael Olavinpoika (Sohn des Olavi) in Pernaja geboren. Sein Vater, ein Bauer, sandte Agricola an die Lateinschule in Viipuri (Viborg), wo er bereits als Schüler mit den Ideen des Humanismus und der Reformation in Berührung kam. Nach seiner Priesterweihe 1528 wurde er Sekretär des Bischofs von Turku.

Zwischen 1536 und 1539 studierte er an der Wittenberger Universität und wohnte in Luthers Haus. Dort zählten Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu seinen Lehrern. In dieser Zeit begann er sich, abgeleitet von dem lateinischen Wort für Bauer, Agricola zu nennen. Stark beeinflusst von den Ideen der deutschen Reformatoren kehrte er nach Turku zurück.

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In diplomatischer Mission

Neben seinem Wirken als Lehrer, Bischof und Reformator war Agricola auch ein wichtiger Diplomat. Der schwedische König Gustav Vasa setzte ihn mehrfach für diplomatische Missionen ein. Unter anderen kam Agricola 1557 als Mitglied der schwedischen Gesandtschaft an den Hof von Iwan dem Schrecklichen und war dort an den Friedensverhandlungen zwischen Schweden und Russland beteiligt. Auf der Rückreise starb Agricola am 9. April 1557. Er liegt in der Domkirche von Viipuri begraben. Zur Ehrung des großen Reformators wird der 9. April in Finnland als Michael Agricola Tag und Tag der finnischen Sprache gefeiert.
           

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