Katharina von Bora

Die starke Frau an Luthers Seite

Katharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., 1528Foto: epd-bild/Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-AnhaltKatharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. (1528).Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Luther schätzte Katharina nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Partner. Neben dem großen Haushalt mit 6 Kindern verwaltete sei ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.
Untertitel zur Person: 
Die starke Frau an Luthers Seite
Kurzvita: 
Katharina von Bora lebte im Zisterzienserinnenkloster bis sie mit den Ideen der Reformation in Berührung kam. Nach ihrer Flucht aus dem Kloster heiratete sie Martin Luther und verwaltete den Haushalt mit sechs Kindern und einem Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht. Nach Luthers Tod floh Katharina von Bora vor der Pest und verstarb dabei an den Folgen eines Unfalls.
Person ausführlich: 

###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

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Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Person ausführlich: 

###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Kurztext: 
Luther schätzte Katharina nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Partner. Neben dem großen Haushalt mit 6 Kindern verwaltete sei ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.
Untertitel zur Person: 
Die starke Frau an Luthers Seite
Kurzvita: 
Katharina von Bora lebte im Zisterzienserinnenkloster bis sie mit den Ideen der Reformation in Berührung kam. Nach ihrer Flucht aus dem Kloster heiratete sie Martin Luther und verwaltete den Haushalt mit sechs Kindern und einem Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht. Nach Luthers Tod floh Katharina von Bora vor der Pest und verstarb dabei an den Folgen eines Unfalls.
Person ausführlich: 

###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Texte
Kurztext: 
Luther schätzte Katharina nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Partner. Neben dem großen Haushalt mit 6 Kindern verwaltete sei ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.
Untertitel zur Person: 
Die starke Frau an Luthers Seite
Kurzvita: 
Katharina von Bora lebte im Zisterzienserinnenkloster bis sie mit den Ideen der Reformation in Berührung kam. Nach ihrer Flucht aus dem Kloster heiratete sie Martin Luther und verwaltete den Haushalt mit sechs Kindern und einem Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht. Nach Luthers Tod floh Katharina von Bora vor der Pest und verstarb dabei an den Folgen eines Unfalls.
Person ausführlich: 

###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Luther schätzte Katharina nicht nur als Ehefrau, sondern auch als Partner. Neben dem großen Haushalt mit 6 Kindern verwaltete sei ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.
Untertitel zur Person: 
Die starke Frau an Luthers Seite
Kurzvita: 
Katharina von Bora lebte im Zisterzienserinnenkloster bis sie mit den Ideen der Reformation in Berührung kam. Nach ihrer Flucht aus dem Kloster heiratete sie Martin Luther und verwaltete den Haushalt mit sechs Kindern und einem Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht. Nach Luthers Tod floh Katharina von Bora vor der Pest und verstarb dabei an den Folgen eines Unfalls.
Person ausführlich: 

###bild-1###Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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Katharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., 1528Foto: epd-bild/Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-AnhaltKatharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. (1528).Katharina von Bora wurde am 29. Januar 1499 als Tochter eines verarmten sächsischen Adligen in Lippendorf geboren. Bereits mit sechs Jahren kam sie an die Klosterschule der Benediktinerinnen in Brehna. Dort lernte Katharina Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein. Seit 1509 lebte sie im Zisterzienserinnenkloster Marienthron in Nimbschen, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.

Angespornt von den Schriften der Reformatoren verließ sie als eine von zwölf Nonnen am Karfreitag 1523 das Kloster. Der Überlieferung nach soll der Torgauer Händler Leonard Koppe die Zisterzienserinnen in Fischfässern versteckt aus dem Kloster geschmuggelt haben. Von Torgau führte die Reise der Frauen nach Wittenberg, wo sie bei guten Bürgerfamilien untergebracht und später verheiratet wurden.

Geschäftstüchtige Ehefrau und Mutter

Katharina von Bora lebte und arbeitete in dieser Zeit im Hause des Malers Lucas Cranach. Nachdem sie den Antrag des Wittenberger Professors Caspar Glatz selbstbewusst abgelehnt hatte, heiratete Katharina am 13. Juni 1525 Martin Luther.

Das Ehepaar bezog nach der Hochzeit das ehemalige Schwarze Kloster in Wittenberg. Sie lebten dort mit ihren Kindern, Verwandten, Studenten, Gästen und Angestellten. Katharina war eine geschäftstüchtige Frau und trug wesentlich zum Wohlstand der Familie bei. Sie verwaltete neben dem großen Haushalt ein Bauerngut, betrieb ein Brauhaus und pachtete einen Elbarm für die Fischzucht.

Im Laufe der 20-jährigen Ehe gebar sie sechs Kinder: Johannes, Elisabeth, Magdalena, Martin, Paul und Margarete. Als starke Persönlichkeit war Katharina für Luther nicht nur Ehefrau, sondern auch einer seiner wichtigsten Partner. Er nannte sie nicht nur "mein Liebchen" oder "mein Morgenstern zu Wittenberg", sondern auch "mein Herr Käthe".

Nach Luthers Tod - Flucht aus Wittenberg

Luther setzte Katharina in seinem Testament als Alleinerbin und Vormund für die gemeinsamen Kinder ein. Dieser außergewöhnliche letzte Wille widersprach damaligem Recht, nach welchem ein Vormund für die überlebende Ehefrau bestellt werden musste. Das Testament wurde angefochten und wichtige Einnahmequellen gingen der Familie verloren.

Im Sommer 1552 floh Katharina von Bora mit ihrer Tochter Margarete vor der Pest und verließ Wittenberg. Auf dem Weg nach Torgau wurde Katharina bei einem Unfall verletzt. Sie starb am 29. Dezember an den Folgen des Unfalles und wurde in der Torgauer Marienkirche begraben.

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