Johannes Calvin

Der einflussreichste Reformator nach Luther

Johannes Calvin, Gemälde von Max Fleck, 1928 Foto: epd-bild/Französische Kirche zu BerlinJohannes Calvin, Gemälde von Max Fleck, (1928).Der französische Reformator wurde am 10. Juli 1509 als Jean Cauvin in Noyon/Picardie geboren. Als Sohn des bischöflichen Notars erhielt er eine gute Schulbildung. Calvin studierte in Orleans und Bourges Jura und erwarb 1533 den Doktortitel der Rechte.

Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Kurztext: 
Neben Martin Luther ist Johannes Calvin der einflussreichste Reformator. Bis heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Untertitel zur Person: 
Der einflussreichste Reformator nach Luther
Kurzvita: 
Der französische Reformator veröffentlichte nach seiner Flucht in die Schweiz sein Hauptwerk, in dem er seine protestantische Theologie zusammenfasste. Bis ins hohe Alter kämpfte er für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Der Calvinismus ist heute eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Person ausführlich: 

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

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###bild-1###Der französische Reformator wurde am 10. Juli 1509 als Jean Cauvin in Noyon/Picardie geboren. Als Sohn des bischöflichen Notars erhielt er eine gute Schulbildung. Calvin studierte in Orleans und Bourges Jura und erwarb 1533 den Doktortitel der Rechte.

Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

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Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Person ausführlich: 

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Kurztext: 
Neben Martin Luther ist Johannes Calvin der einflussreichste Reformator. Bis heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
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Kurzvita: 
Der französische Reformator veröffentlichte nach seiner Flucht in die Schweiz sein Hauptwerk, in dem er seine protestantische Theologie zusammenfasste. Bis ins hohe Alter kämpfte er für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Der Calvinismus ist heute eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Person ausführlich: 

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Texte
Kurztext: 
Neben Martin Luther ist Johannes Calvin der einflussreichste Reformator. Bis heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
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Der einflussreichste Reformator nach Luther
Kurzvita: 
Der französische Reformator veröffentlichte nach seiner Flucht in die Schweiz sein Hauptwerk, in dem er seine protestantische Theologie zusammenfasste. Bis ins hohe Alter kämpfte er für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Der Calvinismus ist heute eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Person ausführlich: 

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Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Vorname: 
Johannes
Nachname: 
Calvin
Kontakt
Anschrift Arbeit: 
Texte
Kurztext: 
Neben Martin Luther ist Johannes Calvin der einflussreichste Reformator. Bis heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Untertitel zur Person: 
Der einflussreichste Reformator nach Luther
Kurzvita: 
Der französische Reformator veröffentlichte nach seiner Flucht in die Schweiz sein Hauptwerk, in dem er seine protestantische Theologie zusammenfasste. Bis ins hohe Alter kämpfte er für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Der Calvinismus ist heute eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.
Person ausführlich: 

###bild-1###Der französische Reformator wurde am 10. Juli 1509 als Jean Cauvin in Noyon/Picardie geboren. Als Sohn des bischöflichen Notars erhielt er eine gute Schulbildung. Calvin studierte in Orleans und Bourges Jura und erwarb 1533 den Doktortitel der Rechte.

Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

Reformation in allen Lebensbereichen

1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

Calvin selbst kämpfte bis ins hohe Alter unermüdlich für die Verbreitung seiner protestantischen Lehren. Er hielt unzählige Predigten, Bibelstunden und Vorlesungen; er verfasste theologische Abhandlungen, Bibelkommentare und Gottesdienstordnungen. Außerdem setzte er sich für die Armenversorgung ein und verteidigte die in Frankreich verfolgten Protestanten. Während er sich als Schüler und Vollender von Luthers Reformation bezeichnete, beeinflusste Calvin durch seine Schriften andere europäische Reformatoren, wie den Schotten John Knox.

Glücklos im Privatleben

Das private Glück Calvins war nicht von langer Dauer. 1540 heiratete er die Witwe Idelette de Bure, die ebenso wie der einzige Sohn früh verstarb. Johannes Calvin starb am 27. Mai 1564 in Genf. Neben Martin Luther ist er der einflussreichste Reformator. Schon zu Lebzeiten wurden seine Bestrebungen und Reformen als calvinistisch bezeichnet. Heute ist der Calvinismus eine der weltweit verbreitetsten Strömungen des evangelischen Glaubens.     

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Johannes Calvin, Gemälde von Max Fleck, 1928 Foto: epd-bild/Französische Kirche zu BerlinJohannes Calvin, Gemälde von Max Fleck, (1928).Der französische Reformator wurde am 10. Juli 1509 als Jean Cauvin in Noyon/Picardie geboren. Als Sohn des bischöflichen Notars erhielt er eine gute Schulbildung. Calvin studierte in Orleans und Bourges Jura und erwarb 1533 den Doktortitel der Rechte.

Im gleichen Jahr verfasste er für einen Freund eine antiklerikal-humanistische Rede, welche ihm den Vorwurf der Ketzerei einbrachte und zur Flucht aus Frankreich zwang. Calvin ging nach Basel und begann 1535 mit dem Theologiestudium. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er sein Hauptwerk, die Institutio Christianae religionis (Unterricht in der christlichen Religion), in welchem er seine protestantische Theologie zusammenfasste.

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1536 ging Calvin nach Genf und versuchte dort gemeinsam mit Wilhelm Farel die Reformation auf alle Bereiche des bürgerlichen Lebens auszudehnen. Sein radikales Programm scheiterte zunächst am Genfer Stadtrat, der bald die Ausweisung Calvins aus der Stadt verfügte. Einige Jahre später wurde er nach Genf zurückberufen und 1541 beschloss der Stadtrat Calvins neue Kirchenordnung. Diese beinhaltete neben der Verkündigung des Wortes Gottes auch eine strenge Gemeindezucht und den Kampf gegen den Sittenverfall.

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