Dichtung und Wahrheit

Dichtung und Wahrheit

    An den Türen der Wittenberger Kirchen

    Hat es den Anschlag der 95 Lutherthesen an die Türen der Wittenberger Schlosskirche wirklich gegeben? Neues zur Debatte um den Thesenanschlag.

    Der Blitzschlag bei Stotternheim

    Bei einem Gewittersturm bei Stotternheim gelobt Martin Luther in Todesangst: "Ich will Mönch werden!"

    Der Wurf mit dem Tintenfass

    Der Legende nach soll der Teufel Martin Luther in seiner Stube belästigt haben. Als der Mönch, vertieft in seine Arbeit, ein Kratzen und Schaben hörte, soll er beherzt nach dem Tintenfass gegriffen und gezielt nach der Teufelsfratze geworfen haben, um ihn zu verscheuchen.

    "Jesus Christus ein geborener Jude" - Martin Luther und die Juden

    Noch im Jahr 1523 forderte Luther dazu auf, die Juden in Deutschland "nicht wie Hunde“, sondern freundlich zu behandeln. 20 Jahre später verfiel er wieder in die alten üblen Ressentiments und gab schreckliche Ratschläge: "Man soll ihre Synagogen mit Feuer anstecken und ihre Häuser zerstören.“ - Was war in den Reformator gefahren?

    Die Wittenberger Luthereiche

    Einer Sage nach wurde die Luthereiche in Wittenberg von einem verliebten Studenten einen Tag nach dem 10. Dezember 1520 an der Stelle gepflanzt, wo der Reformator die päpstliche Bannandrohungsbulle und Bücher seiner Gegner verbrannt hatte.

    Gedächtnis der Reformation – Die Sammlung Georg Rörers

    Georg Rörer gehörte zu den engsten Mitarbeitern Luthers. Seit seiner Ankunft in Wittenberg 1522 legte er systematisch eine große Sammlung von Vorlesungs- und Predigtmit- oder -nachschriften der Reformatoren an - heute ein Schatz für die Forschung.

    Luthers Geburts- und "Sterbehaus" in der DDR

    In den Jahren 2008 bis 2010 wurde bei der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung das Forschungsprojekt "Reformation und Bauernkrieg. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik im geteilten Deutschland" durchgeführt.

    Luther und das Apfelbäumchen

    „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben.

    Die Latrine als Ort reformatorischer Erkenntnis?

    Hat Martin Luther seine zentrale reformatorische Erkenntnis wirklich auf dem Abort gewonnnen? Es wird viel darüber spekuliert, an welchem Ort genau der Mönch zu der Vorstellung gelangte, dass der Mensch allein durch den Glauben die göttliche Gnade erfährt.