Erleben - Städte der Reformation
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Altenburg
Auf eine über 1030-jährige Geschichte blickt die einstige Residenzstadt Altenburg zurück, die 976 erstmals durch Kaiser Otto II. urkundlich erwähnt wird. Hier wirkte der Steuermann der Reformation, Georg Spalatin.
Augsburg
Augsburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Ihre Blüte erlebte die Stadt in der Reformations- und der Renaissancezeit. Hier wurden Gedanken formuliert und Reichstagsbeschlüsse gefasst, die bis heute über den religiösen Rahmen hinaus kulturgeschichtliche Bedeutung haben.
Coburg
Neben den Residenzen der Herzöge von Sachsen-Coburg zeugen mittelalterliche Bürgerhäuser und beeindruckende Gebäude von der Zeit der Renaissance und des Barock. Luther bleibt sechs Monate in Coburg und arbeitet an zahlreichen Schriften.
Dessau-Roßlau
Nach dem offiziellen Bekenntnis der Dessauer Fürsten zur lutherischen Lehre war Martin Luther regelmäßiger und gern gesehener Gastprediger in der Kirche St. Marien in Dessau.
Eisenach
Eisenach wird bis heute geprägt von seinem berühmtesten Wahrzeichen, der über der Stadt liegenden Wartburg. Stadt und Burg sind wichtige Stationen in Martin Luthers Lebensgeschichte.
Erfurt
Martin Luther ist der wohl bekannteste Student der Erfurter Universität. 1501 immatrikulierte er als "Martinus Ludher ex Mansfeldt".
Grimma
Früh schlossen sich die Bürger in Grimma der Reformation an. Luthers spätere Ehefrau Katharina von Bora floh hier aus dem Kloster.
Halle
In Halle residierte knapp 30 Jahre lang Martin Luthers größter Gegenspieler: Kardinal Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz.
Heidelberg
Heidelberg war die erste Stadt, die Martin Luther nach der Veröffentlichung seiner 95 Thesen besuchte. Dies nutzte er, um seine "theologia crucis" darzulegen, eine reformierte Sichtweise der christlichen Theologie.
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