Kirchenmusik

Kirchenmusik - Die frohe Botschaft im Ohr

ChorFoto: epd-bild/Jens SchulzeVerbindet und beseelt: gemeinsamer Gesang - wie der Gemeindegesang.Martin Luther hat die Gassenhauer seiner Zeit, die “Schlager” und Volkslieder des Mittelalters mit dem Gemeindegesang in die Kirche geholt. Und seine eigenen Lieddichtungen wurden zum Inbegriff von Kirchenmusik in den epochalen Werken von Johann Sebastian Bach.

Seither vermitteln Kirchenlieder biblische Einsichten und berühren die Seele der Menschen - auch jenseits der sprachlichen Botschaft. Musik spricht Herz und Sinne an, jenseits des Verstands. Auf diesen Impulsen gründet sich eine ganz eigene protestantische Tradition der Kirchenmusik, für die Johann Walter schon zu Luthers Lebzeiten ein Fundament legte.

Dass alle an der Musik aktiv teilhaben, gehört zu den ureigensten reformatorischen Anliegen. Bis heute ist das gemeinsame Singen und Musizieren ein besonders lebendiger und attraktiver Teil des evangelischen Gemeindelebens. Dabei ist die tragende Rolle der Orgel gar nicht so selbstverständlich, wie es heute scheint. Lesen Sie mehr dazu, wo in der evangelischen Kirche die Musik spielt.

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    Martin Luther: Vater der Lieder

    Doktor Martinus schrieb Choräle, die bis heute zu den Klassikern in unserem Gesangbuch zählen. Sie sind herb, urwüchsig und kunstvoll.

    Wettstreit um den besseren "Groove": Schlagzeug und Orgel

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    Der "Urkantor": Johann Walter

    Johann Walter gilt als "Urkantor“ der evangelischen Kirche. Viele Melodien zu Luther-Liedern sind in Zusammenarbeit mit Johann Walter entstanden. Er war der Herausgeber des ersten evangelischen Chorgesangbuchs.

    Themenjahr 2012

    Das Singen war schon früh ein Markenzeichen der Lutherischen – und eine der schärfsten Waffen der Reformation. Erste deutsche Lieder der Reformatoren werden als Protestlieder geschmettert.