Projektwochen "DenkWege zu Luther"

Religionsphilosophische Projektwochen für Schulen und Berufsschulen

Schüler arbeiten in einem Workshop zum Thema "Freiheit"Foto: Christian MelmsSchüler arbeiten in einem Workshop zum Thema "Freiheit"Mit der Überzeugung „Ein Christenmensch ist ein freier Herr aller Dinge und niemandem untertan“ hat Martin Luther Geschichte gemacht: Er beugte sich nicht vor den Mächtigsten seiner Zeit, sondern berief sich auf sein Gewissen, das allein an Gott gebunden ist. Wie sehr die Impulse der Reformationszeit die Gegenwart prägten, will der Beitrag der Evangelischen Akademien in Thüringen und Sachsen-Anhalt zur Dekade „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ vermitteln.

Die Evangelischen Akademien in Sachsen-Anhalt und Thüringen haben gemeinsam ein länder- und fächerübergreifendes Bildungsangebot für Schulen und Berufsschulen entwickelt. Die "DenkWege" zu Luther beinhalten (religions-)philosophische Projektwochen für Schüler ab der 9. Klasse und für Berufsschulen.

Eigene Meinungen formulieren - andere Ansichten akzeptieren

Auf Grundlage der Ansichten Martin Luthers und seiner Zeitgenossen werden die Jugendlichen in Gesprächen an religiöse und philosophische Fragen herangeführt. Sie sollen über Gott, Glauben und Moral, aber auch Politik, Freiheit und Gewissen diskutieren und dabei lernen eigene Meinungen zu  formulieren und andere Ansichten zu akzeptieren.
 
Die Themen können auch in Kooperation mit freien und kirchlichen Trägern in der außerschulischen Jugendbildung realisiert werden. Darüber hinaus werden Weiterbildungen für Multiplikatoren im außerschulischen Jugendbildungsbereich sowie für Lehrer angeboten.